Karin Roth: Bis zur Volksabstimmung kein Weiterbau von „Stuttgart 21“
Pressemitteilung vom 14.09.2010
„Die SPD-Bundestagsfraktion fordert in einem Antrag die Bundesregierung auf, bis zu einer Volksabstimmung über das Projekt "Stuttgart 21" und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm mit der Deutschen Bahn AG und dem Land Baden- Württemberg einvernehmlich ein sofortiges Ruhen der Bau- und Abrissarbeiten anzuordnen und über die Planungsstände und Kostenentwicklungen umfassend zu informieren“ erklärt Karin Roth Esslinger SPD-Bundestagsabgeordnete, zur Debatte um "Stuttgart 21".
Trotz der positiven Elemente des Großprojekts "Stuttgart 21" und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm entzweit dieses Projekt die Bevölkerung. In der Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger erscheinen heute die Nachteile viel gravierender als die Vorteile. Die Bevölkerung wurde zu wenig über die Ziele des Projekts und deren Umsetzung zeitnah informiert. Die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg sollen selbst über die Zukunft von „Stuttgart 21“ und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm im Rahmen einer landesweiten Volksabstimmung entscheiden können, auch im vollen Wissen über die Kosten und die Folgen eines Ausstiegs. Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Forderung der SPD Baden- Württemberg nach einer landesweiten Volksabstimmung über Fortführung oder Ende von "Stuttgart 21" und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm.
Karin Roth: „Die baden-württembergische SPD hat den Blick wieder auf die Sache gelenkt. Jetzt sollen die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben.“